Finanzierung

Finanzierung

Die Finanzierung im Gesundheitswesen beeinflusst viele Prozesse und Abläufe der Aargauer Spitäler, Kliniken, Pflegeinstitutionen und Spitex-Organisationen. Sie sind gefordert, die Leistungen so zu erbringen, dass die individuellen Bedürfnisse der Klientinnen und Klienten im Mittelpunkt stehen.

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Noch bestehen viele Fehlanreize: So behindern die unterschiedliche Finanzierung von ambulanten, teilstationären und stationären Leistungen eine qualitativ hochstehende und finanzierbare Gesundheitsversorgung.

Die vaka setzt sich deshalb für die Finanzierung des Spital-, Klinik- und Pflegebereichs aus einer Hand ein. Nur so können die bestehenden Fehlanreize behoben werden und ein wettbewerblich organisiertes, integriertes, qualitativ hochstehendes und finanzierbares Gesundheitssystem erreicht werden.

Alle Tarifarten müssen die Leistungen der Aargauer Spitäler, Kliniken, Pflegeinstitutionen und Spitex-Organisationen abbilden - sie müssen kostendeckend sein. Hinter der komplexen Tarifvielfalt stecken gesetzliche Auflagen, aufwendige Verhandlungen zwischen Tarifpartnern, betriebswirtschaftliche Bemessungen, Kennzahlen und der Anspruch an eine qualitativ hochstehende und zweckmässige Gesund­heitsversorgung zu möglichst günstigen Preisen.

Die vaka setzt sich für kostendeckende Tarife ein und für gesamt­schweizerisch einheitliche Tarifstrukturen. Nur so kann ein wettbewerblich organisiertes, integriertes, qualitativ hochstehendes und finanzierbares Gesundheitssystem entstehen.


Publikationen

  • Information
    02. April 2026
    Psychiatrie: Bessere Bedingungen für die ambulante Versorgung
    Das neue ambulante Tarifsystem Tardoc regelt die Abrechnung ambulant erbrachter ärztlicher Leistungen. In zwei definierten Leistungsbereichen können – nach Anerkennung von Mindestanforderungen an Behandlungs- und Prozessqualität – auch nicht ärztliche Leistungen abgerechnet werden.
  • Information
    02. April 2026
    Akutspitäler handeln heute für die Versorgung von morgen
    Auch 2025 litten die Aargauer Akutspitäler unter den tiefen Tarifen bei steigenden Kosten. Hoffnung bringen die erfolgreichen Tarifverhandlungen sowie das neue ambulante Tarifsystem, das seit Januar 2026 gilt. Ein neu entwickeltes innovatives Notfallmodell soll dem Hausärztemangel und der Überlastung der Notfallstationen entgegenwirken.
  • Information
    12. Dezember 2024
    Erfreulich: Der Kanton nimmt neue Leistungen in die GWL auf und erhöht die Vergütung bestehender Leistungen
    Gemeinwirtschaftliche Leistungen (GWL) dienen der Finanzierung von Leistungen der Spitäler und Kliniken, die nicht von der Grundversicherung abgedeckt sind. Seit Jahren setzt sich die vaka für die Erhöhung der GWL ein, da im Aargau zu wenig bezahlt wird. Nun nimmt der Kanton neue Leistungen auf und erhöht die Vergütung von bestehenden Leistungen.
  • vaka aktuell
    02. April 2024
    EFAS eröffnet grosse Chancen für das Gesundheitswesen
    EFAS ist die einheitliche Finanzierung ambulanter und stationärer Leistungen. Ständerat Erich Ettlin (die Mitte Kanton Obwalden) hat jahrelang an der Vorlage für EFAS mitgearbeitet. In der vaka aktuell erklärt er, warum EFAS grosse Chancen für das Gesundheitswesen bietet.
  • Information
    07. Juli 2023
    Ambulante Behandlungen steigern die Verluste der Spitäler und Kliniken
    Die Nachfrage nach ambulanten Spitalbehandlungen steigt stark an. Ambulant vor stationär funktioniert. Doch jeder ambulante Eingriff bedeutet für die Spitäler einen finanziellen Verlust, denn die ambulanten Tarife decken die Kosten nur zu 70 Prozent.
  • Information
    06. Juli 2023
    Spitex: Bedarfsgerechte Finanzierung für ambulante Leistungen
    Die Spitex-Organisationen tragen mit ihren Leistungen zu einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung bei. Viele Menschen wünschen sich, im Alter in ihrem Zuhause leben zu können. Die höhere Nachfrage nach Spitex-Pflege und spezialisierten Leistungen erfordert eine bedarfsgerechte Finanzierung.

Weitere Themenschwerpunkte

  • Gesundheitsversorgung
    Mit ihren stationären und ambulanten Leistungen sorgen die Aargauer Spitäler, Kliniken, Pflegeinstitutionen und Spitex-Organisationen für eine umfassende, qualitativ hochwertige und zudem im interkantonalen Vergleich kostengünstige Gesundheitsversorgung im Kanton Aargau. Diese ist jedoch in Gefahr:
  • Regulierung
    Mit neuen Vorschriften versuchen Bund und Kantone die Kosten zu dämpfen. Aktuelle Beispiele sind die neuen Bestimmungen in der ambulanten Steuerung, höhere Anforderungen für die Berufsausbildungsbewilligung, neue Qualitätsauflagen und anderes.
  • Fachkräftebedarf
    Die Personalsituation bei den Gesundheitsberufen ist angespannt. Viele Institutionen können offene Stellen gar nicht oder erst nach einer gewissen Zeit und nur mit hohem Rekrutierungsaufwand besetzen. Die vakanten Stellen bedeuten eine Zusatzbelastung für die Angestellten.
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