Coronavirus - Lockerungen für die Spitäler, Kliniken und Pflegeinstitutionen

Coronavirus - Lockerungen für die Spitäler, Kliniken und Pflegeinstitutionen

Nach wie vor betreuen die Aargauer Spitäler, Kliniken und Pflegeinstitutionen Patientinnen und Patienten, die am Coronavirus erkrankt sind. Die Spitäler haben in den Normalbetrieb gewechselt. Mit Ausnahme der Akutspitäler gilt seit dem 11. Mai ein kontrolliertes Besuchsrecht für die Pflegeinstitutionen, die Rehabilitationskliniken und die Psychiatrischen/Psychosomatischen Kliniken.

Seit dem 27. April 2020 dürfen Spitäler wieder alle – auch nicht dringliche – Behandlungen und Eingriffe vornehmen. Darüber ist man auch im Aargau froh, denn jeder Tag ohne Normalbetrieb brachte hohe finanzielle Verluste. Besuche sind aber in Spitälern nach wie vor nicht möglich. Ausnahmegesuche müssen durch die Spitalleitung bewilligt werden.

Der Kanton hat mit den Spitälern sinnvolle Lösungen gesucht, um sich auf die Corona-Welle vorzubereiten und die Kapazitäten auf den Intensivstationen zu steigern. Die Anzahl der Intensivplätze in den Spitälern wurde von 46 auf 100 erhöht. Es gibt eine klare Aufteilung, wo Corona-Patienten mit schwerem Verlauf behandelt werden, und wo jene mit leichten Symptomen. Alle Patienten, die Intensivpflege mit Beatmung brauchen, werden in den Kantonsspitälern Aarau und Baden, in der Hirslanden Klinik Aarau sowie im Spital Muri behandelt. KSA und KSB dürfen Spitälern in ihrer Region im Gegenzug leichtere, medizinisch notwendige Fälle zuweisen.

Auch die Rehabilitationskliniken und Psychiatrischen Kliniken dürfen wieder alle Patientinnen und Patienten behandeln. Es gilt ein kontrolliertes Besuchsrecht und die öffentlich zugänglichen Restaurants oder Cafeterias dürfen mit Schutzkonzept öffnen - beides unter der Voraussetzung, dass die Klinikleitung diese Lockerungen als bei ihnen vertretbar erachten.

Besonders gefährdet sind ältere und kranke Menschen durch das Corona-Virus, denn mit zunehmendem Alter steigt die Sterblichkeitsrate von Infizierten. Auch die Aargauer Alters- und Pflegeheime haben Pandemie-Konzepte, die bei Corona-Fällen angewendet werden. Die Massnahmen sind grundsätzlich dieselben, wie bei Fällen des Noro-Virus: Einzelne infizierte Bewohner werden isoliert. 
Seit dem 11. Mai 2020 gilt ein kontrolliertes Besuchsrecht. Die Pflegeinstitutionen bieten Besucherinnen und Besuchern geeignete Begegnungsmöglichkeiten in dafür geeigneten Zonen an, immer unter der Einhaltung der Hygiene- und Schutzmassnahmen. Die öffentlich zugänglichen Restaurants oder Cafeterias dürfen mit Schutzkonzept wieder öffnen. Sowohl für das Besuchsrecht wie auch für die Öffnung der Restaurants oder Cafeterias gilt, dass die Heimleitung aufgrund der aktuellen Situation dies als vertretbar erachtet.

Die vaka verzichtet bewusst darauf, ihren Mitgliedern Empfehlungen abzugeben. Sie rät allen, sich täglich auf den Webseiten von Bund und Kanton über Neuerungen zu informieren: 

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