Digitalisierung und KI als Treiber einer zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung

Digitalisierung und KI als Treiber einer zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung

Das Gesundheitswesen befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, der durch Digitalisierung und technologische Innovationen geprägt ist. Am Beispiel des Kantonsspitals Baden (KSB) zeigt der Spartenpräsident Adrian Schmitter den Transformationsprozess auf.

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Digitalisierung und KI machen die Gesundheitsversorgung
effizienter und sicherer

Künstliche Intelligenz (KI) gewinnt im medizinischenvAlltag zunehmend an Bedeutung. Besonders im Bereich der Bildgebung helfen KI-gestützte Systeme den Radiologinnen und Radiologen bei der schnelleren und präziseren Auswertung von MRT- und CT-Bildern. Automatisierte Analysen helfen, Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und Diagnosen zu verbessern, was eine schnellere und gezieltere Behandlung erlaubt.

Individuelle Behandlungspläne durch KI
In der personalisierten Medizin, zum Beispiel in der Onkologie, nutzen die Spitäler zunehmend KI, um Therapieentscheidungen zu optimieren. Durch die Auswertung grosser Datenmengen aus klinischen Studien
und Patientendaten können individuelle Behandlungspläne entwickelt werden. Das erhöht die Erfolgschancen und trägt zu einer besseren Versorgung der Patientinnen und Patienten bei.

KI-Systeme in der Telemedizin einsetzen
Ein weiteres wichtiges Feld ist die Telemedizin. Virtuelle Sprechstunden und Fernüberwachungen gewinnen an Bedeutung. KI-Systeme analysie­ren Vitaldaten, erkennen frühzeitig Gesundheitsrisiken und ermöglichen
schnelle Interventionen. Natürlich wird auch grossen Wert auf die Weiterbildung der Mitarbeitenden im Umgang mit den digitalen Technologien und der KI gelegt.

Abläufe verbessern und Wartezeiten verkürzen
Darüber hinaus trägt KI zur besseren Organisation der Klinikbetriebe bei. Automatisierte Planungssysteme koordinieren Operationssäle und Personal effizienter, was Wartezeiten verringert und Abläufe verbessert.
Auch bei der Nachverfolgung von Medikamenten und Materialien unter­stützt KI, indem Fehler minimiert und die Versorgungssicherheit erhöht werden. Die Digitalisierung der Gebäudeautomation ist beim Neubau
eines Spitals zentral: Heizung, Lüftung, Klimatisierung, Beleuchtung und Sicherheit werden mithilfe von Sensorik und KI-Algorithmen gesteuert. Das sorgt nicht nur für hohen Komfort, sondern senkt zudem den
Energieverbrauch deutlich und reduziert Betriebskosten.

Digitalisierung und KI kombiniert nutzen
Mit der Kombination aus intelligenter Gebäudeautomation und dem gezielten Einsatz von KI können die Behandlungsqualität und die Effizienz des Gesundheitswesens entscheidend gesteigert werden. Diese Synergien schaffen eine nachhaltige, effiziente und patienten­zentrierte Spitalinfrastruktur und stellen einen entscheidenden Schritt für eine moderne Medizin im 21. Jahrhundert dar.

Weitere Publikationen

  • Positionspapier
    02. September 2026
    Standpunkt zum Evaluationsbericht «Verselbständigung der Kantonsspitäler»
    Der Evaluationsbericht kommt in den zentralen Fragen zu einem klaren Ergebnis: Die Verselb­ständigung der Kantonsspitäler war richtig. Die Aktiengesellschaft wird weiterhin als geeignete Rechts­form bestätigt. Die Governance-Strukturen, die Eigentümerstrategien und die Kompetenzordnung werden grundsätzlich als zweckmässig und teilweise sogar als vorbildlich beurteilt.
  • Information
    28. August 2026
    Digitale Lösungen für den Übertritt von der Akutsomatik in die Rehabilitation
    Am Informationsanlass der vaka erhielten die teilnehmenden Institutionen einen unabhängigen Überblick über bestehende Softwarelösungen für digitale Überweisungsprozesse. Im Fokus standen dabei medienbruchfreie Abläufe, integrierte Versorgung und die Vernetzung im Gesundheitswesen.
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