Erweiterte Berufsperspektiven für Fachpersonen Gesundheit

Erweiterte Berufsperspektiven für Fachpersonen Gesundheit

Die wichtige Berufsgruppe der Fachpersonen Gesundheit (FaGe) ging bei der Pflegeinitiative vergessen. Das soll geändert werden. Eine Projektgruppe der vaka, OdA GS Aargau AG, HFGS Aargau, H+Bildung, das Bildungszentrum XUND und Vertreter der Gesundheitsinstitutionen will den Beruf FaGe weiterentwickeln und fördern.

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Der Beruf FaGe soll attraktiver werden

Die Ausbildung FaGe erfreut sich bei den Schulabgängerinnen und Schulabgängern grosser Beliebtheit. Wer nach der dreijährigen Ausbildung das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) in der Tasche hat, kann eine höhere Pflegeausbildung auf HF-Stufe oder je nach
Vorbildung auf FH-Stufe absolvieren. Im Beruf selbst fehlen aber attraktive Weiterbildungen, die eine Kompetenzerweiterung in Fachgebieten ermöglichen. Umso wichtiger ist es, sich folgende Fragen zu stellen:

  • Wie gelingt es, den Beruf attraktiver zu gestalten und den Lehrabgängerinnen und -abgängern Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten mit Kompetenzerweiterungen zu geben?
  • Wie könnte der bestehende Zertifikatslehrgang FaGe Akutpflege für Personen aus dem Kanton Aargau zugänglich gemacht werden?
  • Kann der Zertifikatslehrgang für Personen aus den Gebieten Pädiatrie, Rehabilitationspflege und Spitex erweitert werden?
  • Wie können die bestehenden Berufsprüfungen Langzeitpflege und Psychiatrie/Psychosomatik gestärkt und bekannter gemacht werden?

Beruf FaGe soll interessante Entwicklungsmöglichkeiten bieten

Damit die FaGe nach der Ausbildung zusätzliche Perspektiven haben, wurde das Projekt Weiterentwicklung und Förderung des Berufs FaGe gestartet. In der Projektgruppe sind die vaka, OdA GS Aargau AG,
HFGS Aargau, H+Bildung, das Bildungszentrum XUND und die Gesundheitsinstitutionen vertreten. Der bereits bestehende Zertifikatslehrgang Akutsomatik soll im Aargau bekannter gemacht und umgesetzt werden. Im Weiteren wird für die Rehabilitation, die Pädiatrie und die Spitex geprüft, wie der Lehrgang sein sollte, damit diese Bereiche abgedeckt sind. Zusätzlich ist wichtig, die Berufsprüfung in Langzeitpflege, Psychiatrie/Psychosomatik zu stärken. In verschiedenen Teilprojekten werden, unter Einbezug von Fachpersonen der Sparten, notwendige Massnahmen erarbeitet. Dazu gehört die Klärung des Praxiseinsatzes von FaGe mit erweiterten Kompetenzen.

Lesen Sie die ganze vaka aktuell zum Thema attraktive Arbeitsbedingungen und Berufsperspektiven: vaka aktuell 3/2023

Weitere Publikationen

  • Stellungnahme
    25. Februar 2026
    Stellungnahme der vaka zur Teilrevision des Spitalgesetzes, 1. Etappe
    Die vaka begrüsst grundsätzlich das Vorhaben des Regierungsrats, eine gesetzliche Grundlage für einen Rettungsschirm zur finanziellen Unterstützung systemrelevanter Spitäler zu schaffen. Aus Sicht der vaka ist jedoch eine klare und verbindliche Strategie zur künftigen Ausgestaltung der Spitalversorgung im Kanton Aargau noch wichtiger als ein Rettungsschirm.
  • Information
    22. Dezember 2025
    Ambulant vor stationär – ein Wechsel mit Folgen
    Die Regelung «ambulant vor stationär» wird seit 2019 umgesetzt. Sie soll Effizienz im Gesundheitswesen versprechen. Der Wandel betrifft aber weit mehr als nur das Umsetzen von ambulanten Eingriffen im Akutspital. Er fordert eine strategische Neuausrichtung der kompletten Versorgung und vor allem gezielte Investitionen.
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