Teilrevision Spitalgesetz

Teilrevision Spitalgesetz

Im Jahr 2020 werden dringliche Themen im Rahmen einer Teilrevision des Spitalgesetzes erarbeitet und per Anfang 2021 umgesetzt. Der vaka ist es wichtig, dass der Kanton Aargau dabei seine Position als Gesundheitskanton stärken kann.

Teilen
Drucken

Für die Gesundheitsversorgung soll eine breit abgestützte Strategie entwickelt werden, welche auch die Versorgung der Regionen darlegt. Die vaka wehrt sich gegen mehr zentrale Steuerung und bürokratischen Aufwand. Zudem soll die Mehrfachrolle des Kantons bei den Spitälern entflochten werden.

Was bisher geschah:

September 2019
Der Regierungsrat hat die Botschaft zur Teilrevision des Spitalgesetzes (SpiG) an den Grossen Rat überwiesen. Mit der Vorlage sollen:

  • die intermediären Angebote in der Psychiatrie gefördert werden,
  • eine Pilotnorm für innovative Projekte geschaffen werden,
  • eine gesetzliche Grundlage für die gemeinwirtschaftliche Leistungen (GWL) geschaffen werden und
  • die Spitalsteuer neu geregelt werden.

Juni 2019
Der Regierungsrat hat eine Auslegeordnung zu den gesundheitspolitischen Geschäften des Departements Gesundheit und Soziales (DGS) vorgenommen und für die Totalrevision des Spitalgesetzes ein zeitlich gestaffeltes Vorgehen beschlossen. Dringliche, kostendämpfende und aufgrund der Anhörung zur Totalrevision politisch unbestrittene Themen sollen vorgezogen und im Rahmen einer Teilrevision des SpiG per Anfang 2021 umgesetzt werden. Strategische Grundsatzfragen hingegen sollen erst nach der Überarbeitung der gesundheitspolitischen Gesamtplanung (GGpl) angegangen werden.

November 2018
Die vaka veröffentlicht Ihre Stellungnahme und Medienmitteilung zur Totalrevision des Spitalgesetzes. Sie setzt sich für einen starken, wettbewerbsorientierten Gesundheitskanton Aargau ein. 

Sie ist der Meinung, dass ein zukunftsgerichtetes Gesetz es dem Aargau ermöglichen muss, seine Position als Gesundheitskanton zu stärken - es darf keine Sparvorlage sein. Die Rollen des Kantons als Eigentümer, Betreiber, Regulator, Finanzierer und Leistungsbesteller führen heute zu Interessenkonflikten. Diese blockieren eine kosteneffiziente Spitalversorgung mit qualitativ hochstehenden medizinischen Dienstleistungen. Statt diese Mehrfachrolle zu entflechten, will der Regierungsrat mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf die bestehenden Strukturen zementieren.

Lesen Sie die vollständige Stellungnahme und Medienmitteilung der vaka zur Totalrevision 2018:

Oktober 2018
Mit verschiedenen Massnahmen will die Regierung des Kantons Aargau das Kostenwachstum im Gesundheitswesen eindämmen, ohne dabei die Qualität zu schmälern. Ambulant vor stationär spielt eine zentrale Rolle. Lesen Sie dazu den Artikel der Aargauer Zeitung vom 28. Oktober 2018:

Publikationen

Keine Einträge vorhanden

Weitere Themen

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen