Studie 2018: Gesundheits­wesen ist Wirtschafts­motor

Studie 2018: Gesundheits­wesen ist Wirtschafts­motor

Der Kanton Aargau hat ein vergleichsweise günstiges Gesundheitswesen hat. Es besteht eine durchschnittliche Nachfrage nach Gesundheitsleistungen und die kantonalen Gesundheitsausgaben pro Kopf sind im interkantonalen Vergleich tief.

Teilen

Die Studie wurde von der vaka am 17. Mai 2018 in Aarau vorgestellt. Sie liefert neue Erkenntnisse über das Aargauer Gesundheitswesen:

  • Das Aargauer Gesundheitswesen leistet einen signifikanten Beitrag an das wirtschaftliche Wachstum im Kanton.
  • Mit 30'000 Vollzeitstellen ist das Gesundheits- und Sozialwesen der viertgrösste Arbeitgeber im Kanton Aargau. Seit 2011 entstanden hier zwei Drittel aller neuen Arbeitsplätze. Damit schuf das Gesundheits-wesen 35 % aller neuen Stellen im Kanton.
  • Das Gesundheits- und Sozialwesen leistete 2015 rund 10 % der Brutto-wertschöpfung im Kanton.
  • Die Spitäler, Kliniken und Pflegeinstitutionen erwirtschafteten 2.1 Mrd. CHF, was über die Hälfte der Wertschöpfung im Gesundheits- und Sozialwesen ausmacht, indirekte Effekte nicht eingeschlossen.

Daneben zeigt die Studie auf, dass der Kanton Aargau tiefe staatliche Gesundheitsausgaben pro Kopf hat.

Gesundheisausgaben pro Kopf

Mitteilungen

Keine Einträge vorhanden

Weitere Publikationen

  • Stellungnahme
    25. Februar 2026
    Stellungnahme der vaka zur Teilrevision des Spitalgesetzes, 1. Etappe
    Die vaka begrüsst grundsätzlich das Vorhaben des Regierungsrats, eine gesetzliche Grundlage für einen Rettungsschirm zur finanziellen Unterstützung systemrelevanter Spitäler zu schaffen. Aus Sicht der vaka ist jedoch eine klare und verbindliche Strategie zur künftigen Ausgestaltung der Spitalversorgung im Kanton Aargau noch wichtiger als ein Rettungsschirm.
  • Information
    22. Dezember 2025
    Ambulant vor stationär – ein Wechsel mit Folgen
    Die Regelung «ambulant vor stationär» wird seit 2019 umgesetzt. Sie soll Effizienz im Gesundheitswesen versprechen. Der Wandel betrifft aber weit mehr als nur das Umsetzen von ambulanten Eingriffen im Akutspital. Er fordert eine strategische Neuausrichtung der kompletten Versorgung und vor allem gezielte Investitionen.
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. 

Datenschutzinformationen