Regionalspitäler: Hochwertige und wohnortnahe Versorgung

Regionalspitäler: Hochwertige und wohnortnahe Versorgung

Die Aargauer Regionalspitäler sind unverzichtbar für eine qualitativ hochwertige und finanzierbare Gesundheitsversorgung. Sie sind die Zentren der wohnortnahen Grundversorgung und die Knotenpunkte einer integrierten Gesundheitsversorgung. Wie geht es ihnen und welchen Herausforderungen müssen sie sich stellen? Erfahren Sie mehr dazu in diesem Bericht.

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Wohnortnahe Grundver­sorgung rund um die Uhr

Die Regionalspitäler im Kanton Aargau sichern die 24-Stunden-Notfallversorgung, den Rettungsdienst und bieten ein breites ambulantes und stationäres Leistungsangebot. Sie entlasten dadurch die Zentrumsspitäler und garantieren, dass auch ältere und weniger mobile Menschen vor Ort versorgt werden.

Integrierte Versorgung als Strategie
Für die Regionalspitäler ist klar, dass die Zukunft in einer intelligenten Aufgabenteilung und Vernetzung entlang des gesamten Behandlungspfads liegt – mit Hausärztinnen/Hausärzten, Pflegeheimen, Spitex-Organisationen, Apotheken, Zentrums­spitälern und weiteren Partnern. Möglichst viel wohnortnah behandeln und wo medizinisch sinnvoll ins Zentrumsspital
überweisen – lautet das Qualitätsversprechen.

Wirtschaftliche Stabilität als Voraussetzung
Die Aargauer Regionalspitäler berichten von stabilisierten Finanzen dank Effizienzsteigerungen und Prozessoptimierungen. Wirtschaftliche Stabilität ist die Grundlage, um weiterhin in Angebote investieren zu können. 

Gemeinsame Herausforderungen
Belastungsfaktoren für die Aargauer Regionalspitäler sind:

  • Nicht kostendeckende Tarife: Vorhalteleistungen wie Notfall­versorgung, Rettungsdienst und Geburtshilfe werden durch geltende Tarife unzureichend abgedeckt.
  • Fachkräftemangel: Die Bindung von Personal bleibt eine zentrale Aufgabe.
  • Ambulantisierung: Die Verlagerung ins ambulante Setting ver­ändert die Fallstrukturen.
  • Regulatorische Hürden und Planungsunsicherheit: Hoher administrativer Aufwand, fehlende Tarifstrukturen für Koope­rationen und mangelnde Planungssicherheit über Investitions­zyklen erschweren die Arbeit.

Forderung an die Politik
Die Regionalspitäler fordern einheitlich: Versorgungsauftrag und Finanzierung müssen in einem tragfähigen Verhältnis stehen. Es braucht verlässliche gesundheitspolitische Rahmenbedingungen, faire Finanzierung der Vorhalteleistungen und «gleich lange Spiesse» im Wettbewerb – im Einklang mit der Gesundheitspolitischen
Gesamtplanung 2030 des Kantons Aargau, die ein breites, interdis­ziplinäres Grundversorgungsangebot ausdrücklich vorsieht.

Ausblick
In zehn Jahren wollen die Aargauer Regionalspitäler weiterhin verlässliche, regional verankerte Partner sein – als Gesundheits­zentren, finanziell stabil und konsequent auf die Bevölkerung ausgerichtet. Der gemeinsame Botschaftston: Wer Versorgungs­sicherheit will, muss Regionalspitäler stärken.

Aargauer Regionalspitäler:
Das Spital Muri

Spital Muri

Das Spital Muri bietet eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige Grundversorgung an. Patientinnen und Patienten profitieren von einem breiten Spektrum an verschiedenen hochstehenden fachärztlichen Zusatzangeboten.

Das Gesundheitszentrum Fricktal (GZF)

Gesundheitszentrum Fricktal (GZF)

Zum Gesundheitszentrum Fricktal (GZF) gehören zwei Spitäler, das Pflegeheim Seora und mehrere haus- und fachärztliche Praxen. Sie bieten eine umfassenden Betreuung aus einer Hand an – von der Geburt bis ins hohe Alter.

Das Asana Spital Leuggern

Asana Spital Leuggern

Das Asana Spital Leuggern bietet kompetente, bedarfsgerechte  Medizin verbunden mit persönlicher Behandlung – vom Rettungs­dienst über die Akutversorgung bis zur Langzeitpflege und von der Vorsorge über die Krankheits- und Unfallbehandlung bis hin zur Beratung.

Das Spital Zofingen

Spital Zofingen

Das Spital Zofingen ist viel mehr als ein Akutspital, der Campus vereint spezialisierte Praxen, Rehabilitation, Diagnostik, Dialyse, Radiologie, Gastroenterologie und ambulante Angebote. Es arbeitet mit neuen Ansätzen wie Hospital@Heim.

Erfahren Sie wie es den Regionalspitälern geht:

Weitere Publikationen

  • Medienmitteilungen
    12. Oktober 2026
    Teilrevision Gesundheitsgesetz (Paket 1): vaka fordert praxistaugliche Regeln statt neuer Bürokratie
    Zur Änderung des Gesundheits­gesetzes (Paket 1) hat die vaka an der Vernehmlassung teilge­nommen. Positiv sieht sie die Verankerung von Palliative Care und Gesundheitsförderung im Gesetz. Die Betriebsbewilligung für jeden einzelnen Standort, die weit gefassten Sanktions­regelungen und den ausgeweite­ten Zulassungsstopp lehnt die vaka hingegen ab.
  • Stellungnahmen
    08. Oktober 2026
    vaka zur Teilrevision Gesundheitsgesetz (Paket 1)
    Die Änderung des Gesundheitsgesetzes (Paket 1) sieht unter anderem vor, dass stationäre Einrichtungen neu auch für ihre Niederlassungen eine Bewilligungspflicht einholen müssen. Die vaka lehnt die Regelung in der vorliegenden Ausgestaltung entschieden ab. Sie verlangt ein Konzept mit Haupt- und Nebenstandorten.
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