Regionalspitäler: Hochwertige und wohnortnahe Versorgung
Die Aargauer Regionalspitäler sind unverzichtbar für eine qualitativ hochwertige und finanzierbare Gesundheitsversorgung. Sie sind die Zentren der wohnortnahen Grundversorgung und die Knotenpunkte einer integrierten Gesundheitsversorgung. Wie geht es ihnen und welchen Herausforderungen müssen sie sich stellen? Erfahren Sie mehr dazu in diesem Bericht.
Die Regionalspitäler im Kanton Aargau sichern die 24-Stunden-Notfallversorgung, den Rettungsdienst und bieten ein breites ambulantes und stationäres Leistungsangebot. Sie entlasten dadurch die Zentrumsspitäler und garantieren, dass auch ältere und weniger mobile Menschen vor Ort versorgt werden.
Integrierte Versorgung als Strategie
Für die Regionalspitäler ist klar, dass die Zukunft in einer intelligenten Aufgabenteilung und Vernetzung entlang des gesamten Behandlungspfads liegt – mit Hausärztinnen/Hausärzten, Pflegeheimen, Spitex-Organisationen, Apotheken, Zentrumsspitälern und weiteren Partnern. Möglichst viel wohnortnah behandeln und wo medizinisch sinnvoll ins Zentrumsspital
überweisen – lautet das Qualitätsversprechen.
Wirtschaftliche Stabilität als Voraussetzung
Die Aargauer Regionalspitäler berichten von stabilisierten Finanzen dank Effizienzsteigerungen und Prozessoptimierungen. Wirtschaftliche Stabilität ist die Grundlage, um weiterhin in Angebote investieren zu können.
Gemeinsame Herausforderungen
Belastungsfaktoren für die Aargauer Regionalspitäler sind:
Forderung an die Politik
Die Regionalspitäler fordern einheitlich: Versorgungsauftrag und Finanzierung müssen in einem tragfähigen Verhältnis stehen. Es braucht verlässliche gesundheitspolitische Rahmenbedingungen, faire Finanzierung der Vorhalteleistungen und «gleich lange Spiesse» im Wettbewerb – im Einklang mit der Gesundheitspolitischen
Gesamtplanung 2030 des Kantons Aargau, die ein breites, interdisziplinäres Grundversorgungsangebot ausdrücklich vorsieht.
Ausblick
In zehn Jahren wollen die Aargauer Regionalspitäler weiterhin verlässliche, regional verankerte Partner sein – als Gesundheitszentren, finanziell stabil und konsequent auf die Bevölkerung ausgerichtet. Der gemeinsame Botschaftston: Wer Versorgungssicherheit will, muss Regionalspitäler stärken.

Das Spital Muri bietet eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige Grundversorgung an. Patientinnen und Patienten profitieren von einem breiten Spektrum an verschiedenen hochstehenden fachärztlichen Zusatzangeboten.

Zum Gesundheitszentrum Fricktal (GZF) gehören zwei Spitäler, das Pflegeheim Seora und mehrere haus- und fachärztliche Praxen. Sie bieten eine umfassenden Betreuung aus einer Hand an – von der Geburt bis ins hohe Alter.

Das Asana Spital Leuggern bietet kompetente, bedarfsgerechte Medizin verbunden mit persönlicher Behandlung – vom Rettungsdienst über die Akutversorgung bis zur Langzeitpflege und von der Vorsorge über die Krankheits- und Unfallbehandlung bis hin zur Beratung.

Das Spital Zofingen ist viel mehr als ein Akutspital, der Campus vereint spezialisierte Praxen, Rehabilitation, Diagnostik, Dialyse, Radiologie, Gastroenterologie und ambulante Angebote. Es arbeitet mit neuen Ansätzen wie Hospital@Heim.