Herausforderungen und Lösungen für das Aargauer Gesundheitswesen
Der Druck auf das Aargauer Gesundheitswesen wächst: Der Fachkräftemangel verschärft sich, die Nachfrage nach medizinischen Leistungen steigt, und die Finanzierung hält nicht Schritt. Am Gesundheitspolitischen Anlass der vaka im vergangenen Mai diskutierten Leistungserbringer und Vertreter des Kantons Aargau mögliche Lösungsansätze.
Nur in Japan ist die durchschnittliche Lebenserwartung mit 84,5 Jahren noch höher als in der Schweiz (84 Jahre). In Österreich beträgt sie
81,3 Jahre und in Deutschland 80,9 Jahre. Das Schweizer Gesundheitssystem gehört weltweit zur Spitze. Diese Qualität hat ihren Preis: Vergleicht man allerdings die Gesundheitsausgaben der OECD-Länder, liegt die Schweiz an vierter Stelle. Angeführt wird das Ranking von den USA, danach folgen Deutschland und Frankreich. Die Kosten in der Schweiz liegen somit im Mittelfeld der europäischen Staaten.
Fünf zentrale Herausforderungen stehen im Fokus
Die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen ist in der Schweiz und im Kanton Aargau hoch und wird durch den demografischen Wandel weiter zunehmen. Der Bedarf an qualifiziertem Personal steigt entsprechend, doch die Unterfinanzierung erschwert es, konkurrenzähige Löhne zu zahlen. Die Situation spitzt sich in verschiedenen Bereichen zu.
Die Herausforderungen:
Zusammenarbeit und Innovation sind gefragt
Angesichts dieser Herausforderungen sind neue Wege gefragt. Jetzt ist der Zeitpunkt zum Handeln – im Miteinander, nicht im Gegeneinander. Nur wenn Politik, Leistungserbringer und Bevölkerung gemeinsam an einem Strang ziehen, kann die Gesundheitsversorgung im Aargau gesichert und zukunftsfähig gestaltet werden. Die Leistungserbringer im Kanton Aargau sehen unter anderem folgende Lösungsansätze.
Lösungen: