Höhere Pflegenormkosten sichern Qualität und Anerkennung

Höhere Pflegenormkosten sichern Qualität und Anerkennung

Ab dem 1. Januar 2026 steigen die Normkosten pro Pflegestunde im stationären Bereich von CHF 77.– auf CHF 80.–. Diese Erhöhung trägt der anhaltenden Teuerung Rechnung und setzt ein klares Zeichen der Wertschätzung für die Mitarbeitenden in den Aargauer Pflegeheimen.

Die Anpassung wurde in enger Abstimmung zwischen dem Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau (DGS) , der Gemeindeammänner-Vereinigung (GAV) und der vaka vereinbart. Sie stärkt die finanzielle Stabilität der Pflegeinstitutionen und schafft klare rechtliche Rahmenbedingungen.

Die neuen Tarife sind ein wichtiger Schritt zur Sicherung der hohen Versorgungsqualität in einer Zeit wachsender personeller Herausforderungen.

Weitere Publikationen

  • Medienmitteilungen
    12. Oktober 2026
    Teilrevision Gesundheitsgesetz (Paket 1): vaka fordert praxistaugliche Regeln statt neuer Bürokratie
    Zur Änderung des Gesundheits­gesetzes (Paket 1) hat die vaka an der Vernehmlassung teilge­nommen. Positiv sieht sie die Verankerung von Palliative Care und Gesundheitsförderung im Gesetz. Die Betriebsbewilligung für jeden einzelnen Standort, die weit gefassten Sanktions­regelungen und den ausgeweite­ten Zulassungsstopp lehnt die vaka hingegen ab.
  • Stellungnahmen
    08. Oktober 2026
    vaka zur Teilrevision Gesundheitsgesetz (Paket 1)
    Die Änderung des Gesundheitsgesetzes (Paket 1) sieht unter anderem vor, dass stationäre Einrichtungen neu auch für ihre Niederlassungen eine Bewilligungspflicht einholen müssen. Die vaka lehnt die Regelung in der vorliegenden Ausgestaltung entschieden ab. Sie verlangt ein Konzept mit Haupt- und Nebenstandorten.
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