Krankenversicherer fordern MiGeL-Zahlungen zurück

Krankenversicherer fordern MiGeL-Zahlungen zurück

Die Krankenversicherer müssen nicht mehr für Mittel und Gegenstände (MiGeL) aufkommen. Ab 2018 müssen die Gemeinden dafür bezahlen.

Krankenversicherer fordern MiGeL-Zahlungen zurück
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Zwei Urteile des Bundesverwaltungsgerichtes vom Herbst 2017 sorgen nach wie vor für Aufregung. Gemäss ihnen müssen die Krankenversicherer nicht mehr für Mittel und Gegenstände (MiGeL) aufkommen. Dies sind zum Beispiel Bandagen, Gehhilfen, Inhalationsgeräte oder Inkontinenzmaterial. Ab 2018 müssen die Gemeinden dafür bezahlen.

Einige Krankenkassen gehen gar soweit, dass sie ihre bereits geleisteten Zahlungen für die Jahre 2015 bis 2017 zurückfordern. Die vaka wehrt sich dagegen. (siehe auch Medienmitteilung: tarifsuisse verklagt Heime)

Die vaka dankt allen Gemeinden, die MiGeL 2018 bezahlt haben und hofft, dass die wenigen, die dies noch nicht gemacht haben, auch noch umsetzen werden - aus Fairness gegenüber den betroffenen Leistungserbringern und der überwiegenden Mehrheit der zahlenden Gemeinden.

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