Gesundheitsversorgung unter Druck: Wenn Lücken zur Realität werden

Gesundheitsversorgung unter Druck: Wenn Lücken zur Realität werden

Im Zentrum des gesundheits­politischen Anlasses der vaka standen die zunehmenden Versorgungslücken in der Notfall-, Akut- und Pflegeversorgung und in der Psychiatrie. Die Veranstaltung richtete sich an die Aargauer Politik sowie an zentrale Partner des Gesundheitswesens.

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Versorgungslücken tun sich auf

Die gesundheitspolitische Debatte wird aktuell stark von steigenden
Kosten geprägt. Gleichzeitig zeigt die Versorgungspraxis ein anderes,
drängendes Bild: In verschiedenen Bereichen entstehen zunehmend
Versorgungslücken.

Referentin Dr. med. Sonja Guglielmetti, Chefärztin Interdisziplinäres Notfallzentrum, Kantonsspital Aarau, berichtete eindrücklich über die Notfallversorgung und über immer mehr und auch komplexere Fälle. (Foto: Frédéric Giger)

Ursachen für die Versorgungslücken sind insbesondere der Fachkräftemangel, die unzureichende Finanzierung, eine hohe administrative Belastung sowie die kontinuierlich steigende Nachfrage nach Gesundheitsleistungen.

Andre Rotzetter, Spartenpräsident Pflegeinstitutionen, erklärte, warum zu wenige Pflegeheimplätze uns teuer zu stehen kommen. (Foto: Frédéric Giger)

Parallel dazu stehen mit wichtigen Reformen grundlegende Veränderungen bevor – insbesondere mit der einheitlichen Finanzierung ambulanter und stationärer Leistungen (EFAS) sowie der Umsetzung der Gesundheitspolitischen Gesamtplanung 2030 (GGpl 2030).

Was bedeutet das konkret für die Versorgung im Kanton Aargau?
Am gesundheitspolitischen Anlass 2026 zum Thema «Gesundheits-
versorgung unter Druck: Wenn Lücken Realität werden» wurden praxisnahe Einblicke in die aktuelle Versorgungsrealität gegeben. Expertinnen und Experten zeigten konkrete Lösungsansätze auf.

Weitere Publikationen

  • Positionspapier
    02. September 2026
    Standpunkt zum Evaluationsbericht «Verselbständigung der Kantonsspitäler»
    Der Evaluationsbericht kommt in den zentralen Fragen zu einem klaren Ergebnis: Die Verselb­ständigung der Kantonsspitäler war richtig. Die Aktiengesellschaft wird weiterhin als geeignete Rechts­form bestätigt. Die Governance-Strukturen, die Eigentümerstrategien und die Kompetenzordnung werden grundsätzlich als zweckmässig und teilweise sogar als vorbildlich beurteilt.
  • Information
    28. August 2026
    Digitale Lösungen für den Übertritt von der Akutsomatik in die Rehabilitation
    Am Informationsanlass der vaka erhielten die teilnehmenden Institutionen einen unabhängigen Überblick über bestehende Softwarelösungen für digitale Überweisungsprozesse. Im Fokus standen dabei medienbruchfreie Abläufe, integrierte Versorgung und die Vernetzung im Gesundheitswesen.
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