Gesundheitsversorgung

Gesundheitsversorgung

Mit ihren stationären und ambulanten Leistungen sorgen die Aargauer Spitäler, Kliniken, Pflegeinstitutionen und Spitex-Organisationen für eine umfassende, qualitativ hochwertige und zudem im interkantonalen Vergleich kostengünstige Gesundheitsversorgung im Kanton Aargau. Diese ist jedoch in Gefahr:

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Durch die demografische Entwicklung steigt die Nachfrage nach Pflegeleistungen stark an und der Fachkräftemangel verschärft sich. Die Tarife hingegen verharren seit Jahren auf einem tiefen Niveau und sind nicht kostendeckend. Dies erschwert es den Institutionen notwendige Investitionen umzusetzen und wichtige Herausforderungen anzugehen. 

Um die Gesundheitsleistungen auch in Zukunft in hoher Qualität erbringen zu können, müssen die Tarife an die effektiven Kosten angepasst werden. Nur so ist es möglich auch den hohen Fachkräftebedarf zu decken.

Publikationen

  • vaka aktuell
    01. Oktober 2026
    Regionalspitäler stärken. Versorgung sichern.
    Der Wandel ist da: Fachkräftemangel, Ambulantisierung und Kostendruck fordern neue Lösungen für eine starke, wohnortnahe Gesundheitsversorgung.
  • Informationen
    28. August 2026
    Digitale Lösungen für den Übertritt von der Akutsomatik in die Rehabilitation
    Am Informationsanlass der vaka erhielten die teilnehmenden Institutionen einen unabhängigen Überblick über bestehende Softwarelösungen für digitale Überweisungsprozesse. Im Fokus standen dabei medienbruchfreie Abläufe, integrierte Versorgung und die Vernetzung im Gesundheitswesen.
  • Informationen
    29. Juni 2026
    Akutversorgung unter Druck
    Die Akutspitäler stehen unter massivem Druck: Fachkräftemangel, zu tiefe Tarife, wachsende Bürokratie und der Wandel von stationär zu ambulant hinterlassen deutliche Spuren. Ohne finanzielle Korrekturen drohen Versorgungslücken - besonders in ländlichen Regionen. Damit die wohnortsnahe Gesundheitsversorgung gesichert bleibt, braucht es jetzt gezielte Reformen.
  • Informationen
    29. Juni 2026
    Psychiatrische Versorgung: Wenn der Bedarf schneller wächst als die Kapazitäten
    Die psychiatrische Versorgung gerät zunehmend unter Druck. Immer mehr Menschen benötigen Unterstützung – besonders junge Erwachsene, Frauen sowie Kinder und Jugendliche. Gleichzeitig verschärfen Fachkräftemangel, komplexere Krankheitsbilder und knappe Ressourcen die Situation in stationären und ambulanten Angeboten. Damit die Versorgung auch künftig funktioniert, braucht es flexible Versorgungsmodelle, starke Kooperationen und eine gezielte Finanzierung von Übergangs- und Zwischen­angeboten.
  • Informationen
    29. Juni 2026
    Pflegeversorgung am Limit: Warum wir vor einer Krise stehen
    Solange im Aargau die Gemeinden und der Kanton getrennte Budgets und Verantwortungen haben, werden Fehlanreize den Ausbau der Pflegeversorgung blockieren. Das führt uns direkt in die Unterversorgung. Doch auch Ineffizienz und höhere Kosten sind die Folgen von der aktuellen Aufteilung der Gesundheitsversorgung auf zwei Staatsebenen.
  • Informationen
    02. April 2026
    Rehakliniken: Einheitlicher Prozess revolutioniert die Zuweisung
    Die Aargauer Rehabilitationskliniken haben im Jahr 2025 unter anderem intensiv an einem einheitlichen Zuweisungsprozess gearbeitet. Der Übertritt von Patientinnen und Patienten nach dem Aufenthalt im Akutspital in die Rehabilitation wird damit noch professioneller und sicherer.

Weitere Themenschwerpunkte

  • Finanzierung
    Die Finanzierung im Gesundheitswesen beeinflusst viele Prozesse und Abläufe der Aargauer Spitäler, Kliniken, Pflegeinstitutionen und Spitex-Organisationen. Sie sind gefordert, die Leistungen so zu erbringen, dass die individuellen Bedürfnisse der Klientinnen und Klienten im Mittelpunkt stehen.
  • Regulierung
    Mit neuen Vorschriften versuchen Bund und Kantone die Kosten zu dämpfen. Aktuelle Beispiele sind die neuen Bestimmungen in der ambulanten Steuerung, höhere Anforderungen für die Berufsausbildungsbewilligung, neue Qualitätsauflagen und anderes.
  • Fachkräftebedarf
    Die Personalsituation bei den Gesundheitsberufen ist angespannt. Viele Institutionen können offene Stellen gar nicht oder erst nach einer gewissen Zeit und nur mit hohem Rekrutierungsaufwand besetzen. Die vakanten Stellen bedeuten eine Zusatzbelastung für die Angestellten.
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